Einträge in der Kategorie „Text-Kritik“

Bernd hat gelesen. Und eine Meinung dazu.

Bachmannpreis 2009: Ein Rechteck für die Biedermeierkommode

Erstmal zwei Korrekturen: Der Text von Karsten Kamprich heißt nicht „Gegendarstellung“, sondern „Heimgehen. Eine Novelle.“ (Da bin auf den Fettdruck reingefallen.) Und der Name des Autors von „Blätterliebe“ lautete auch am zweiten Tag des Wettbewerbes noch Phillip Weiss (und nicht etwa Peter Weiss, der ist ja auch schon tot …) Asche über mein Haupt! Ich […]

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Bachmann-Bewerb Tag 2:

Vielleicht nur ein subjektiver Eindruck, der der Tagesverfassung der hier schreibenden Subjektes geschuldet ist – aber der zweite Tag des Bachmann-Wettlesens schien mir stärkere Texte zu bieten. Hier meine aktuelle Favoritenliste (die sich nach Überschlafen noch mal ändern kann) mit Einschätzungen der heutigen Beiträge:

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Bachmann: Video-Overkill

Ende Juni: Der Sommer ist da und vor allem – It’s Bachmann-Time. Man könnte ja meinen: „Literatur im Fernsehen – da kommt es auf das Eigentliche – die Literatur – gar nicht mehr so an (das hat der Bachmannpreis mit dem Eurovision Song Contest gemein …).” Und schockierenderweise wird diese kulturpessimistische These von meiner persönlichen […]

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„Der Kaiser von China” ist der König von Klagenfurt

Siegtreffer mit der letzten Lesung. Tilmann Rammstedt gewinnt den diesjährigen Bachmannpreis (und den Publikumspreis noch dazu) für seinen todkomischen Romanauszug „Der Kaiser von China” (Text/Video). Und Überraschung: Der Autor dieses Blogs geht da mit dem Jury-Urteil völlig konform.

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Halbzeitstand in Klagenfurt

Die EM-Karawane ist längst gen Wien weitergezogen, dennoch: Endspiel in Klagenfurt. Man begeht wieder die „Tage der deutschsprachigen Literatur“, literaturszenesprachlich auch als Bachmannpreis oder nur einfach „Klagenfurt“ bekannt. Eine erste Analyse zur Halbzeitpause – etwas unvollständig, da heuer (ein wenig Klagenfurter Lokalkolorit muss schon sein …) die Texte tatsächlich erst zum Zeitpunkt der Lesung veröffentlicht […]

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Klage nach „Klagenfurt“: Kein Grund zu Klagen.

Wie leicht vorauszusehen hat der Autor dieses Blogs sein Wochenende dem „Grand Prix de la Chans…“ dem Bachmannpreis gewidmet. Die Sieger dürften den Lesern bereits aus Tagespresse, oder Fernsehen bekannt sein. Ebenso wie die diesjährige Klage des Feuilletons, dass es so wenig Grund zum Klagen gab. Dabei gehören Nörgeln und Nachtreten zum Klagenfurter Ritual wie […]

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Mit Sappho nach Hiroshima.

Nietzsche fragte, welche „Nothlage“ die antiken Griechen „absurd-vernünftig“ werden ließ* – Spiegel-Leser wissen seit gestern mehr: Die Griechen haben sich zur Philosophie durchgevögelt.

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„ … schneller kauen oder beten …“
Rezension Hartmut Rosa: „Beschleunigung“

Allen wohlfeilen Gemeinplätzen über „unsere immer hektischer werdende Zeit“ und den Regalmetern der entsprechenden Bindestrich-Soziologie zum Trotz erweist sich laut Hartmut Rosa das Phänomen „Veränderungen gesellschaftlicher Zeitstrukturen in der Moderne“ als in gesellschaftstheoretischer Hinsicht erstaunlich wenig erhellt.

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Literatur, Moral und Zwiebeln

Mein unvermeidlicher Meinungsbeitrag zur „Grass-mit-doppeltem-S“-Debatte. Zu jeder anständigen Literatur-Debatte gehört, dass über Literatur nur am Rande debattiert wird (siehe Handke, siehe Bachmannpreis).

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Passig zum Literaturpreis: Kathrin kommt bei de‘ Omma.

Eigentlich ist das Thema Bachmann-Preis ja noch mehr durch als die WM. Doch der folgende nachtragende (oder: nachtretende) Zwischenruf ist leider absolut notwendig. Ein bemerkenswert belangloser Text der siegreichen Autorin im Feuilleton der heutigen Süddeutschen (18.07.2006/Deutschland-Ausgabe S.14) zeigt, dass Jana Hensel, die nicht ins allgemeine Passig-Abfeiern einstimmen wollte, nur allzu recht hatte(und bestätigt auch meine […]

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