{"id":239,"date":"2008-08-11T23:56:28","date_gmt":"2008-08-11T21:56:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/?p=239"},"modified":"2008-08-11T23:58:12","modified_gmt":"2008-08-11T21:58:12","slug":"die-m-acht-war-mit-mir","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/?p=239","title":{"rendered":"Die M Acht war mit mir."},"content":{"rendered":"<p><em>Vier Tage mit einer Leica M8. Ein etwas ern\u00fcchterter Erfahrungsbericht.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/bilder\/m8bilder4.jpg\" title=\"Die Testkamera: Eine Leica M8\" alt=\"Die Testkamera: Eine Leica M8\" height=\"280\" width=\"420\" \/><\/p>\n<p>Zu den fixen Ideen, die den Autor dieses Blogs langj\u00e4hrig verfolgen, geh\u00f6ren ein Hund und eine Leica (Messsucherkamera). Vor dem Hund ist mein Vermieter, vor der Leica die \u00f6konomische Vernunft: Eine Leica-M-Ausr\u00fcstung \u2013 die dabei nur Zweitkamera w\u00e4re \u2013 wird n\u00e4mlich sehr fix sehr teuer. Genau genommen schon beim Erwerb des Geh\u00e4uses \u2026<\/p>\n<p>Hundeerfahrung konnte ich schon als Gassi-geh-Aushilfe sammeln, Leica-Erfahrung hatte ich bis vor kurzem keine: bis zur <a href=\"http:\/\/m.leica-camera.com\/testen_de.html\" title=\"M8-Website von Leica\" target=\"_blank\">M8-Testaktion<\/a>.<\/p>\n<p>(Wen nur die Fotos interessieren: Bildbeispiele und weiterf\u00fchrende Informationen gibt\u2018s auf einer <a href=\"http:\/\/web.me.com\/berndneugebauer\/m8mitmir\/Start\/Start.html\">eigenen Microsite<\/a>)<\/p>\n<h3>What you see is NOT EXACTLY what you get<\/h3>\n<p>Viele der <a href=\"http:\/\/vietnam-photo.com\/weblog\/index.php?\/archives\/86-viva-la-revolucion.html\" title=\"Ch\u00e9 Guevara\" target=\"_blank\">ber\u00fchmtesten Reportagefotos<\/a> der Welt wurden mit Hilfe einer Leica geschossen. Die Leica ist eine Legende. Von der Traditionspflege abgesehen, wo liegt der Vorteil einer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Messsucherkamera\" title=\"Wikipedia\" target=\"_blank\">Messsucherkamera<\/a>, wenn alle Welt nur mit Spiegereflexen (oder dem Handy) fotografiert?<!--more--><\/p>\n<p>Kleiner technischer Exkurs f\u00fcr Nicht-Eingeweihte: Der Sucher (das komische Guckloch, das manche Kameras \u00fcber\/neben\/statt dem Monitor haben) einer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spiegelreflexkamera#Ein.C3.A4ugige_Spiegelreflexkamera\" title=\"Wikipedia\" target=\"_blank\">Spiegelreflexkamera<\/a> (SLR) zeigt \u00fcber eine Konstruktion aus einem Prisma und einem Spiegel direkt das Bild durch das Objektiv. Bei einer Sucherkamera ist der Sucher eine vom Objektiv getrennte optische Konstruktion und zeigt daher nur ein ungef\u00e4hres Bild. SLRs bieten also gewisserma\u00dfen \u201eWhat You See IS What You Get\u201c. Das ist ein so gro\u00dfer Vorteil, dass seit dem Aufkommen dieses Kameratyps in den 1950ern Sucherkameras im professionellen Bereich nur noch ein Nischendasein f\u00fchren.<\/p>\n<p>Allerdings: Das namensgebende Bauteil einer Spiegelreflex ist bei der Konstruktion von Kameras, Objektiven und bei der Aufnahme \u201eim Weg\u201c. Der Spiegel erzwingt gr\u00f6\u00dfere Geh\u00e4use und erschwert die Konstruktion (insbesondere lichtstarker) Objektive. Das Hochklappen des Spiegels bei der Aufl\u00f6sung wird von einer Ersch\u00fctterung begleitet (dem sog. Spiegelschlag) begleitet, die zu einem gro\u00dfen Teil zur Verwacklungsgefahr beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Messsucherkameras sind daher kompakter, leiser und man kann mit ihnen auch bei sehr ung\u00fcnstigen Lichtverh\u00e4ltnissen noch ohne Stativ fotografieren. In der \u00c4ra des chemischen Films waren sie daher f\u00fcr die Fotografie bei verf\u00fcgbaren Licht (\u201eAvailable Light\u201c) die sinnvollste und f\u00fcr viele Reportagesituationen die erste Wahl.<\/p>\n<p class=\"p2\">&nbsp;<\/p>\n<p> Genug technischer Exkurs: Wichtig ist auf dem Platz. Meine Erfahrungen aus vier Tagen mit einer Leica M8 (und einem Elmarit-M 1:2,8\/28 mm Asph.)<\/p>\n<h3>Begeisterung:<\/h3>\n<p>Die optische Qualitat des Objektivs und der speziellen Sensorkonstruktion sorgt (schon bei offener Blende!) f\u00fcr eine Bildsch\u00e4rfe, die meine Erwartungen in sehr hohem Ma\u00dfe noch \u00fcbertreffen. Die M8 ist mehr als Fox Talbots &#8220;Bleistift der Natur&#8221;, eher schon deren \u201eSkalpell\u201c.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem macht die Kamera wirklich Spa\u00df: angenehme Haptik, wertige Verarbeitung und vertraute Bedienungselemente. Das Konzept \u201eBlendenring am Objektiv und Verschlusszeitenrad auf der Kamera\u201c ist meines Erachtens den multipel-konfigurierbaren Multifunktionsr\u00e4dern moderner SLRs immer noch deutlich \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>Kompakt (im Vergleich zu einer SLR) wie sie ist, nimmt man die Leica h\u00e4ufiger mit. Und locker in der Hand getragen, sorgt die Leica f\u00fcr einen mindestens eben so hohen L\u00e4ssigkeitsfaktor wie David Hemmings in \u201eBlow Up\u201c mit seiner Nikon hat.<\/p>\n<p>Die M8 ist wesentlich \u201eunaufdringlicher\u201c als eine SLR, was sich besonders bei Portraits bew\u00e4hrt. Selbst schwierige Modelle \u2013 wie der Autor dieses Blogs \u2013 wirken deutlich entspannter vor der Linse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/bilder\/m8bilder1.jpg\" title=\"Autor dieses Blogs. Foto: U. Gronau\" alt=\"Autor dieses Blogs. Foto: U. Gronau\" height=\"282\" width=\"420\" \/><br \/>\n<em>Der Autor dieses Blogs (Foto: Ulf Gronau) <\/em><\/p>\n<h3>Auch erfreulich:<\/h3>\n<p>Erstaunlicherweise bedurften die Bilder im Rohformat (lobenswerter gleich DNG statt irgendeines propriet\u00e4ren Gebr\u00e4us) weniger Nachjustierung als die Bilder aus meiner Nikon D300. (Zum \u201eAber\u201c siehe unten)<\/p>\n<p>Die Bedienelemente und Men\u00fcs sind aufger\u00e4umt und leicht verst\u00e4ndlich organisiert. Aber \u2026<\/p>\n<h3>Nicht ganz so begeisternd:<\/h3>\n<p>Die prinzipiell gute Ergonomie der Kamera leidet unter kleinen, daf\u00fcr umso nervigeren, Designschw\u00e4chen: Den Selbstausl\u00f6ser mit dem Ein\/Aus\/Serienbild-Schalter zu kombinieren ist eine selten bl\u00f6de Idee. Bei blinder Bedienung landet man h\u00e4ufiger im Selbstausl\u00f6ser-Modus.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/bilder\/m8bilder3.jpg\" title=\"Schalter: Aus\/Einzelbild\/Serie\/Selbstausl\u00f6ser\" alt=\"Schalter: Aus\/Einzelbild\/Serie\/Selbstausl\u00f6ser\" height=\"280\" width=\"420\" \/><\/p>\n<p>ISO-Empfindlichkeit und Belichtungskorrektur sollte man ohne Ausflug ins Men\u00fc einstellen k\u00f6nnen. Zumindest ich nutze die Empfindlichkeit als \u201edritte Variable\u201c neben Blende und Verschlusszeit und bin es gewohnt, sie mal schnell zwischendurch zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Und da wir gerade bei meinen Gewohnheiten sind: Seit dem Ende meines 15. Lebensjahres bin ich gl\u00fccklicher Besitzer Nikon FE (m.E. Die nahezu perfekte analoge SLR). In der halben Ewigkeit, die seit dem vergangen ist, habe ich mich daran gew\u00f6hnt alle bildrelevanten Informationen im Sucher zu sehen: Blende, Verschlusszeit und bei manueller Belichtung das Ma\u00df, in dem ich von den Empfehlungen der Kamera abweiche (meine D300 verw\u00f6hnt mich sogar noch mit ISO-Einstellung, Messmethode und einigem mehr). Im manuellen Betrieb gibt die Leica aber nur etwas kryptische Belichtungshinweise, bei Zeitautomatik zeigt sie immerhin noch die Zeit an. (Letzteres ist allerdings ohne gro\u00dfen Belang, denn die Automatik ist schnell \u00fcberfordert).<\/p>\n<p>Der Nachteil des Messsucherprinzips, dass der Bildausschnitt wesentlich ungenauer als im Sucher einer Spiegelreflexkamera angezeigt wird, erwies sich als wesentlich st\u00f6render als erwartet. Mehr als die H\u00e4lfte der Bilder mussten nachtr\u00e4glich beschnitten werden, um die urspr\u00fcnglich gew\u00fcnschte Bildwirkung zu erzielen. Mit meiner D300 erreiche ich eine Beschneidungs-Quote unter 5% (allerdings neige ich bei diesem Thema auch zu einer etwas albernen Dogmatik).<\/p>\n<h3>Ern\u00fcchterung I: Sensor und Elektronik<\/h3>\n<p>Die Sch\u00e4rfe der Bilder ist wie erw\u00e4hnt \u00fcberragend \u2013 aber Sch\u00e4rfe ist nicht alles: Im Vergleich zur D300 (und auch der vorher benutzten D70) scheint der Sensor der Leica einen relativ geringen Kontrastumfang bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Die Nachbearbeitung der Rohdaten geht zwar schneller, doch bieten diese auch gar nicht soviel Raum zur Nachbearbeitung: \u201eAusgefressene\u201c Lichter oder \u201eabgesoffene\u201c Tiefen lassen sich kaum wiederherstellen.<\/p>\n<p>Dieser Effekt steigt mit h\u00f6herer ISO-Einstellung und schr\u00e4nkt meines Erachtens nach die Eignung der Kamera f\u00fcr die Fotografie bei schwachem Licht in weit st\u00e4rkeren Ma\u00dfe ein als das verglichen mit der D300 h\u00f6here Bildrauschen. Dies ist insbesondere entt\u00e4uschend, da die analogen Leicas f\u00fcr die \u201eAvailable Light\u201c-Fotografie geradezu pr\u00e4destiniert sind.<\/p>\n<p>Zudem entspricht der Sensor nicht dem vollen Kleinbildformat \u2013 aus dem 28mm-Objektiv wurde somit effektiv ein 37mm \u2013 was eine f\u00fcr meinen Fotografierstil eher langweilige Brennweite ist.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die superkurze Ausl\u00f6severz\u00f6gerung dem legend\u00e4ren Ruf der Leica gerecht wird, leidet das spontane Arbeiten insgesamt unter den Schw\u00e4chen der Elektronik: Die Zeit vom Einschalten bis zur Betriebsbereitschaft der Kamera ist wesentlich zu lang. Eine kurze Zwischendurch-Kontrolle der Bilder auf dem Monitor war auch kaum m\u00f6glich, weil das Speichern der Bilder nervt\u00f6tend langsam vorangeht (die Firmware-Version in der Testkamera vertrug keine schnellen SHDC-Speicherkarten).<\/p>\n<h3>Ern\u00fcchterung II: The Messsucher and Me<\/h3>\n<p>Trotz unauff\u00e4lliger Kamera wollte mir unauff\u00e4lliges Fotografieren mit der Leica nicht recht gelingen, was vor allem am Messsucher lag. Die Leica zwingt den Benutzer in der Bildmitte scharfzustellen und danach den Ausschnitt zu w\u00e4hlen. Bei einer Spiegelreflex kann ich \u00fcberall im Bild fokussieren (bei meiner D300 habe ich sogar fast im gesamten Bild Einstellhilfen und \u2013 horribile dictu \u2013 sogar Autofocus).<\/p>\n<p>Theoretisch sollte man mit einer Messsucherkamera bei schwachem Licht besser scharfstellen k\u00f6nnen als mit einer Spiegelreflex, weil das Sucherbild deutlich heller ist. In der Praxis aber erwies sich das Fokussieren bei schwachem Licht als wesentlich schwieriger. Da bin selbst mit meiner alten FE schneller, obwohl deren Sucher nun wirklich nicht der hellste ist.<\/p>\n<h3>Eigentlich indiskutabel:<\/h3>\n<p>\u00dcberragende mechanische und optische Qualit\u00e4t alleine machen keine \u00fcberragend zuverl\u00e4ssige Digitalkamera, wenn die Software nicht mitspielt.<\/p>\n<p>Die M8 ist mittlerweile seit \u00fcber anderthalb Jahren auf dem Markt. Das sollte gen\u00fcgen, die gravierendsten Software-M\u00e4ngel zu beseitigen. Drei Totalabst\u00fcrze in vier Tagen (jeweils nur durch kurzes Entfernen des Akkus zu kurieren) sind bei einer Kamera, die teurer als viele professionelle SLRs ist, eigentlich v\u00f6llig indiskutabel. Foren und Erfahrungsberichte im Internet zeigen, dass es sich hierbei nicht um eine spezielle Macke meines Testmodells handelte, sondern dass dieses Problem weitverbreitet ist.<\/p>\n<p>Ich schreibe das nur ungern, denn aller Ern\u00fcchterung zum Trotz finde ich die M8 sehr \u201esympathisch\u201c: Den eigentlichen Leica-Anspruch einer professionellen \u201eReportagekamera\u201c (und nicht den eines Vitrineobjektes f\u00fcr wohlhabende Pension\u00e4re), konnte die Kamera mit der von mir getesteten Firmwareversion (1.201) nicht erf\u00fcllen. Selbst Klinsi-Pressekonferenzen dauern f\u00fcr Fotografen ja mittlerweile nur noch drei Minuten, von denen bei einem Akkuwechsel (f\u00fcr den die Bodenplatte der Kamera entfernt werden muss) nicht viel \u00fcberbleibt.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Im Analog-Zeitalter w\u00e4re ich jetzt wohl gl\u00fccklicher Besitzer einer Leica MP oder zumindest einer gebrauchten M6 oder 7. Aller Kritik zum Trotz: Die Eigenschaften, die der Leica ihren legend\u00e4ren Ruf und ihre Nische in der chemischen Fotografie sicherten, waren f\u00fcr mich an der M8 nachzuvollziehen.<\/p>\n<p>Aber die chemische Fotografie ist mittlerweile selber nur noch eine Nische. Ich hatte erwartet, dass ich mit der Leica in einigen Bereichen \u201eweiter komme\u201c als mit meiner D300. Das hat sich nur im Bereich Portrait bewahrheitet (Da es den abgebildeten Personen sicher nicht recht w\u00e4re, ver\u00f6ffentliche ich das Bild hier nicht: Aber mit der M8 ist mir eine meiner besten Portraitaufnahmen \u00fcberhaupt gelungen.).<\/p>\n<p>Ich hatte erwartet, dass die M8 eigentlich f\u00fcr Situationen wie meine \u201e<a href=\"http:\/\/fotos.erkenntnis-und-entertainment.de\/Wahlkampf.html\" title=\"Album: Wahlkapfbeobachtung 2005\">Wahlkampf-Beobachtung<\/a>\u201d optimal sei. Nach dem Erfahrungen des Tests muss ich feststellen: Viele dieser Bilder h\u00e4tte ich mit einer digitalen Leica M nicht machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Hauptgr\u00fcnde sind der Mangel an Weitwinkelobjektiven (zumindest solange man ohne \u2013 kein Scherz \u2013 Aufstecksucher arbeiten m\u00f6chte) und der im Vergleich zu meinen Nikon SLRs (und f\u00fcr die zumindest f\u00fcr die Produkte von Canon wird das auch gelten) geringere Kontrastumfang.<\/p>\n<p>Obwohl ich nicht mit der Leica im Irak, sondern nur in Linden (was f\u00fcr manche Nordstadtbewohner angesichts der traditionellen Rivalit\u00e4t der Stadteile gar nicht so anders ist \u2026) war: Im Gro\u00dfen und Ganzen decken sich  meine M8-Erfahrungen mit denen des World-Press-Photo-Award-pr\u00e4mierten Fotojournalisten <a href=\"http:\/\/web.mac.com\/kamberm\/Leica_M8_Field_Test,_Iraq\/Page_1.html\" title=\"Michael Kamber: Field Test Iraq \" target=\"_blank\">Michael Kamber<\/a>, der die Kamera als \u201eEmbedded Journalist\u201c im Krisengebiet eingesetzt hat.<\/p>\n<p>Immerhin: Die Leica stellt mich f\u00fcr mich zwar keine wirkliche Immer-dabei-Kamera dar, aber sie war in den vier Tagen zumindest eine \u00d6fter-als-die-SLR-dabei-Kamera. Leica hat zwar aktuell keinen Kunden gewonnen, gestorben ist meine \u201efixe\u201c Idee trotzdem noch nicht.<\/p>\n<p>Mit gr\u00f6\u00dferem Sensor (oder weitwinkligeren Objektiven) und stabilerer Software, k\u00f6nnte das Thema zur Wiedervorlage kommen. Falls bis dahin die Sucherkamerafrage nicht eine ganz andere L\u00f6sung findet. Letzte Woche haben ziemlich \u00fcberraschend Olympus und Panasonic einen neuen <a href=\"http:\/\/www.digitalkamera.de\/Meldung\/Olympus_und_Panasonic_kuendigen_Micro_FourThirds_an\/5026.aspx\" title=\"ditalkamera.de: Panasonic und Olympus k\u00fcndigen Micro Four Thirds an\" target=\"_blank\">Wechselobjektiv-Standard<\/a> f\u00fcr digitale Sucherkameras angek\u00fcndigt (allerdings noch keinen konkreten Produkte vorgestellt).<\/p>\n<p>Da ich mir f\u00fcr den Leica-Schriftzug nichts (bzw. weniger andere Dinge) kaufen kann, muss eine Sucherkamera nicht zwangsl\u00e4ufig eine Leica sein. Olympus z.B. baut auch sehr praxisgerechte, hochwertige Kameras.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kooperieren Panasonic und Leica eng, und Mitarbeiter der deutschen Firma orakeln schon seit Monaten von gro\u00dfen \u00dcberraschungen zur Photokina \u2026<\/p>\n<p>(Nochmal der Hinweis: Bildbeispiele und weiterf\u00fchrende Informationen gibt\u2018s auf einer <a href=\"http:\/\/web.me.com\/berndneugebauer\/m8mitmir\/Start\/Start.html\">eigenen Microsite<\/a>)<\/p>\n<h3><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Tage mit einer Leica M8. Ein etwas ern\u00fcchterter Erfahrungsbericht. Zu den fixen Ideen, die den Autor dieses Blogs langj\u00e4hrig verfolgen, geh\u00f6ren ein Hund und eine Leica (Messsucherkamera). Vor dem Hund ist mein Vermieter, vor der Leica die \u00f6konomische Vernunft: Eine Leica-M-Ausr\u00fcstung \u2013 die dabei nur Zweitkamera w\u00e4re \u2013 wird n\u00e4mlich sehr fix sehr teuer. 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