{"id":42,"date":"2006-04-19T23:04:23","date_gmt":"2006-04-19T22:04:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/?page_id=42"},"modified":"2007-08-01T23:58:07","modified_gmt":"2007-08-01T21:58:07","slug":"lesen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.erkenntnis-und-entertainment.de\/blog\/?page_id=42","title":{"rendered":"Lesen."},"content":{"rendered":"<p>Kommentierte Bibliographie mit Werken zu (und von) Herv\u00e9 Guibert<\/p>\n<h3>Werke von Herv\u00e9 Guibert:<\/h3>\n<p><strong>Dem Freund, der mir das Leben nicht gerettet hat.<\/strong><br \/>\nHerv\u00e9 Guiberts bekanntestes Werk und zugleich die erste Auseinandersetzung mit seiner HIV-Infektion. Unabh\u00e4ngig von den Gr\u00fcnden, die zum Zeitpunkt seines Erscheinens zur internationalen Bekanntheit Guiberts f\u00fchrten \u2013 den \u201eskandal\u00f6sen\u201c Enth\u00fcllungen \u00fcber Michel Foucaults Sexual- und Ableben, sowie dem Thema AIDS \u2013 bietet der Roman einen guten Einstieg in Guiberts autobiographisches Projekt.<br \/>\n(Deutsche Ausgabe vergriffen).<\/p>\n<p><strong>Phantom-Bild<\/strong><br \/>\nGuiberts Essays \u00fcber Fotografie, die von seinem Gebrauch des Mediums handeln und daher einen Teil des Projektes der Selbstenth\u00fcllung bilden.<br \/>\n(Deutsche Ausgabe vergriffen).<\/p>\n<p><strong>Das Paradies<\/strong><br \/>\nGuibert l\u00e4sst eine Fiktion mit dem Protagonisten Herv\u00e9 Guibert auf die autobiographische \u201eWirklichkeit\u201c des Herv\u00e9 Guiberts seiner \u00fcbrigen Romane treffen, als deren \u201eFortsetzung\u201c der Roman ebenso zu lesen ist. Das beherrschende Thema des Romans ist die Frage nach den Formen und der Konstruktion von Identit\u00e4t, nach der  \u201eWahrheit\u201c des Subjekts. Wobei es zum Verst\u00e4ndnis beitr\u00e4gt, wenn man bereits mit dem ein oder anderen Werk aus Guiberts Projekt der Selbstenth\u00fcllung vertraut ist.<br \/>\n(Deutsche Ausgabe vergriffen).<\/p>\n<p><strong>Verr\u00fcckt nach Vincent<\/strong><br \/>\nGuibert schildert \u2013 in fiktionalisierter Tagebuchform \u2013 seine \u201eamour fou\u201c zu dem in seinen Romanen h\u00e4ufig erw\u00e4hnten Vincent (siehe auch die Fotografie im Katalog zu den Darmst\u00e4dter Tagen der Fotografie 2006). Die deutsche Ausgabe ist noch um  \u201eDie Hunde\u201c \u2013 Guiberts Versuch einer pornographischen Erz\u00e4hlung, die Michel Foucault gefallen k\u00f6nnte, es aber wohl nicht hat \u2013 erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p><strong>Photographien.<\/strong><br \/>\nBildband.<br \/>\n(Deutsche Ausgabe vergriffen).<\/p>\n<h3>Hintergrund: Roland Barthes<\/h3>\n<p><strong>\u00dcber mich selbst.<\/strong><br \/>\nBarthes verzichtet in seiner Autobiographie konsequenterweise auf jeden narrativen Strang und berichtet \u00fcber sich selbst in lexikalisch angeordneten Textfragmenten. Starker theoretischer Einfluss auf Guiberts Werk, allerdings kann ich Guibert nur zustimmen, dass \u201edas vielleicht nicht sein bestes Buch ist\u201c.<br \/>\n(Deutsche Ausgabe vergriffen).<\/p>\n<p><strong><br \/>\nDer Tod des Autors<\/strong> In: <strong>Das Rauschen der Sprache<\/strong><br \/>\nText \u00fcber das Verh\u00e4ltnis moderner Subjektivit\u00e4t und das Verh\u00e4ltnis von Autor und Leser.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nDie helle Kammer.<\/strong><br \/>\nBarthes Buch \u00fcber Fotografie. Gerade weil ich in vielen Punkten Barthes nicht folgen w\u00fcrde, halte ich es f\u00fcr einen sehr lesenswerten Text \u00fcber die Theorie des Mediums.<\/p>\n<h3>Hintergrund: Michel Foucault<\/h3>\n<p><strong>Sexualit\u00e4t und Wahrheit, Bd. I: Der Wille zum Wissen.<\/strong><br \/>\nDer erste Band zu Michel Foucaults Studie \u00fcber das Dispositiv (das postrukturalistische Buzzword ist hier leider unvermeidbar) der Sexualit\u00e4t enth\u00e4lt besonders im ersten Teil wichtige Gedanken zu Foucaults Theorie der Subjektivit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>\u201eWas ist ein Autor?\u201c In ders.: \u201eSchriften zur Literatur.\u201c <\/strong><br \/>\nEnth\u00e4lt sehr kompakt grundlegende Gedanken Foucaults zur Konstruktion des Autors. In vielen Punkten ist Guiberts autobiographisches Projekt  als Reaktion auf Foucaults Werk zu lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommentierte Bibliographie mit Werken zu (und von) Herv\u00e9 Guibert Werke von Herv\u00e9 Guibert: Dem Freund, der mir das Leben nicht gerettet hat. Herv\u00e9 Guiberts bekanntestes Werk und zugleich die erste Auseinandersetzung mit seiner HIV-Infektion. 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